Türkisch Sprachferien in der Türkei

 

danielasarah

 

Wir legen Wert auf persönliche Kontakte zu unseren Teilnehmerinnen und auf die Beziehungen zu den Menschen im Land.

In diesem Sinne bieten wir Türkisch-Sprachunterricht:

  • im Kontakt zu Einheimischen
  • im Kontakt zu Mutter­sprach­igen
  • mit Landeskunde
  • mit Erleben des Landes

Türkisch lernen mit Tahsin

 

Als deutsche Politologin M.A. mit Schwerpunkt Nahost- und Sozialpolitik, habe ich seit 25 Jahren mit der Türkei zu tun. Tahsin ist Bachelor der Wirtschaft und Student der Turkologie und vermittelt sein Land sehr gut.

Wir bringen in unterhaltsamer Weise das Türkische mit seinem ganzen Hintergrund auf hohem Niveau näher. Mittlerweile haben wir darin über 14 Jahren Erfahrung.

An uns wenden sich besonders Leute aus dem Sozialbereich wie SozialpädagogInnen, Lehrerinnen, Pfarrerinnen, Ärzte, Krankenschwestern, PsychologInnen, deutschsprachiges Auslandspersonal und alle, die sich endlich einmal in Ruhe mit Türkisch und der Türkei beschäftigen wollen.

Wir verstehen uns deshalb auch nicht als kommerzielles Reiseunternehmen, das hilft, das Reiseland zu ”konsumieren”. Unsere Angebote tragen zu einer Auseinandersetzung und Verständigung mit den Menschen vor Ort bei und es kommen stets aktiv Interessierte und zum Dialog bereite Gästinnen.

Wir bieten die Sprachstunden als kontrastiven Unterricht, wie er an deutschen Uni­ver­sitäten gelehrt wird. Kontrastiver Unterricht heißt, die Grammatik einer Fremdsprache auf Deutsch zu erklären. Dies verhindert für den Anfang Missverständnisse und beschleunigt das Verständnis fürs Türkische. Türkisch ist als außereuropäische Sprache für EuropäerInnen schwerer zu erlernen. Sind aber die ersten Grundlagen gelegt, gehen wir ins Türkischsprechen über. Dabei ziehen wir auch Unterrichtende ein, die wenig erklären und kein Deutsch können und nur für die Konversation und zum Üben da sind. Gleich von Anfang an kann sich das Ohr damit an verschiedene Sprechtonlagen gewöhnen.

lernzimmer

 

Ablauf des der Unterrichts

Die meisten Teilnehmerinnen wünschen sich ein Programm von drei bis vier Stunden im Kleingruppenunterricht. Aber es ist auch Einzelunterricht im Angebot.

Es kann ein Einstieg zum Kennenlernen der Türkei sein bis hin zum Intensiv-Crashkurs. Die meisten haben erste VHS-Kurse hinter sich und wünschen sich eine Vertiefung. Somit kommen viele mit etwas Einblick ins Türkische aber mit wenig Sprecherfahrung. Daran knüpfen wir an.

Wir haben ein effektives Lernsystem entwickelt, dass möglichst schnell zum Sprechen führt und ohne Verwirrung die äußerst logische Struktur des Türkischen erkennen lässt. Die meisten gehen darauf mit Freude ein.

Falls keine besonderen Wünsche vorhanden sind, wird zuerst je nach Niveau ein bis zwei Stunden die Grammatik auf Deutsch erklärt und schriftlich mit Arbeitsblättern eingeübt, dann in der Konversation mit MuttersprachlerInnen noch einmal wiederholt und zum freien Sprechen angeregt. Im abgefederten Gespräch ohne sozialen Stress, den so mancher türkischer Familieaufenthalt und Teppichkauf mit sich bringt, können erste Formulierungsversuche eingeübt werden, um den Sprung ins kalte Wasser zu wagen.

Türkisch braucht als außereuropäische Sprache längere Zeit des Trainings. Deshalb ist ein guter Einstieg besonders wichtig. Lernen soll mit positiven Gefühlen ohne Lernblockaden möglich sein.

Tempo und Umfang können individuell auf den Bedarf abgestimmt werden. Die Stunden finden nach Absprache vormittags oder nachmittags statt. Auf der Straße gibt es Möglichkeiten zu Gesprächsanlässen, um das Gelernte anzuwenden. Die Leute sind neugierig und hilfsbereit und freuen sich über wissbegierige Neuankömmlinge. Darüber hinaus gibt es schriftliche Hausaufgaben. Das Unterrichtsmaterial wird gestellt und ist im Internet verfügbar.

Kultur- und Landeskunde der Türkei ergibt sich oft aus dem Unterrichtsgespräch heraus.

Fragen zur Türkei, zu Migration und zum Einwandererland Deutschland können in Ruhe in fachkundiger Runde diskutiert werden. Auch wird ein Überblick zur aktuellen Literatur der Lehrwerke, Wörterbücher und der deutschen Migrationsliteratur gegeben.

Das Programm des Bildungsurlaubs beinhaltet zu den 20 Wochenstunden Sprachunterricht noch 10 Stunden Landeskunde am Nachmittag separat.

 

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© 2016 Irene Kober